fELDPOST DER BUNDESWEHR 

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 Feldpostübungen  

Die Geschichte

Die Feldpost begann in den 60er Jahren, es wurden Aufbau und Ablaufpläne festgelegt, eine Dienstvorschrift erstellt sowie die materielle Ausstattung bestellt und das Personal beschafft.

50 Bundeswehr - Poststellenstempel in Anlehnung der Marineschiffspoststempel beschaffte das Posttechnische Zentralamt in Darmstadt in den Jahre 1961/1962. Bestellt wurden diese bei der Firma Gleichman in Berlin, geliefert  am 21.9.1964 und sofort weiter geleitet an die Bundeswehr. Es sollten je 17 Stempel das Heer und die Luftwaffe sowie 16 Stempel die Marine erhalten.

Am 21.9.1964 wurden Probeabschläge vom Poststempel Poststelle 34 vorgenommen. Drei Abschläge sind bekannt und liegen mir als Orginal oder Kopie vor.

Die Verwendung der Stempel mit der Nummer 1-38 und 50  kamen erstmalig 1982 zur Divisionsgefechtübung Leuchtendes Morgenrot zum Einsatz. Es blieb dann aber bei diesem einmaligen Einsatz der Poststellenstempel.

Es folgten weitere Feldpostübungen mit weiteren Erprobungen.


Ab 1972  waren diese Arbeiten abgeschlossen und die Feldpost der Bundeswehr aufgestellt.

Alle Einheiten und Dienststellen hatten zu diesem Zeitpunkt eine eigene Feldpostnummer, die Nummern wurden eingesetzt um Dienstort und Einheit zu verschleiern. Auch die Feldpostbetriebstellen erhielten eigene Kennungen. Alle diese Feldpostkennungsnummern waren in einer Feldpostübersicht zugeordnet, diese war als Verschlußsache eingestuft und in einigen Teilen hatte sie den Geheimhaltungsgrad VS - STRENG GEHEIM.

Die Reform

Ende der 70er Jahre wurde die Strategie der Feldpostnummern überdacht und man kam zu der Erkenntnis die Tarnfunktion wieder fallen zulassen. Es sollten nunmehr Systeme gefunden werden, die die optimale Feldpostversorgung zwischen Truppe und Heimat sicherstellten.

Die Feldpostverordnung (FpV) wurde im Bundesgesetzblattes BGBI.37 vom 13. Juli 1978 veröffentlicht. Somit wurde rechtliche Vorsorge getroffen, im Alarm und Verteidigungsfall einen leistungsfähigen Feldpostdienst einzurichten.

Ab dem Jahr 2010 beteiligt sich die Streitkräftebasis, somit dann auch die Feldpost, einmal jährlich an einer ILÜ (Informations und Lehrübung)
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