Geschichte der Feldpost in der Bundeswehr

Die Anfänge

 

Feldpostzulassungsmarke

Bereits im Jahre 1972 wurde am 27. November eine Feldpostorga- nisations- und eine Feldpostbetriebsvorschrift erlassen.  Bis zur Änderung der Dienstvorschrift im August 1974 war für die Beförderung von Standardbriefen und Postkarten der Feldpost eine Zulassungsmarke der Feldpost vorgesehen.  

 

 

Die Übungen

 

Heeresübung "Leuchtendes Morgenrot"

Mit der Heeresübung "Leuchtendes Morgenrot" begannman 1982 die Feldpostversorgung erstmals zu üben, bis 1990 folgten weitere Feld- postübungen im Inland. Von 1993 bis1995 übte die Luftwaffe die Feldpostversorgung im Ausland.  Im Jahre 2010 beteiligte sich  die Feld- post an der Informations- und Lehr- übung auf dem Truppenübungsplatz Lübtheen.

   

Die Einsätze

   

Die Einsätze der Feldpost in der Bun- deswehr begannen in den 80er Jahren, als Pioniere beim Einsatz anläßlich der Erdbebenkatastro- phe in Neapel eingesetzt wurden. Es fiel auf, dass es keine Feld- postpostverbindung gab. Ihre erste Bewährungsprobe erlebte die Feld- post 1992. Eine Sanitätseinheit war im Rahmen einer UNO-Mission nach Kambodscha verlegt worden.  

 

Später folgten unter anderem Einsätze in Somalia, Mazedonien, Bosnien, Kosovo, Usbekistan, Georgien, Kongo, Afganistan.   

 

Noch im Kalten Krieg gegründet, ver- änderte sich die Feldpost so weit, dass sie heute in Rekordzeit neue Feldpostämter eröffnen kann.

     

 

Die Schiffspost

   

Im Bereich der Marine wird die Feld- postversorgung nicht über die Feld- poststelle in Darmstadt durch-geführt, sondern über die Flot- tillen, die die Post sammeln und an die einzelnen Einheiten im Operationsgebiet weiter-geleitet. Post Richtung Heimat wird mit Kurier zu den Flottillen oder aber durch die örtlichen Postämter in den Häfen abgewickelt.

 

 

 

   

 

 

 

 

bw-feldpost-portal bekundet Solidarität für alle Soldatinnen und Soldaten in den Auslandseinsätzen und deren Angehörige